Google überschlägt sich in den letzten Monaten mit Aktualisierungen und neuen Produkten. Der Konkurrenzdruck unter den Suchmaschinen scheint stärker geworden zu sein. Natürlich stellt sich die Frage, wie man im Jahr 2010 noch Neuerungen hervorbringen und vor allem auch zukünftig die besten Suchergebnisse bieten kann. Dazu langt es inzwischen nicht mehr die Bewertung einfach nur einer Maschine zu überlassen. Der einzelne Benutzer rückt immer stärker in den Fokus der Suchmaschinen.
Ein relativ neues Merkmal, daß moderne Suchmaschinen und insbesondere Google nun in die Bewertung von Suchergebnissen einfließen läßt, ist die Usability einer Webseite. Unter Usability ist insbesondere die Benutzerfreundlichkeit der Webseite gemeint. Also Dinge wie Übersichtlichkeit, Benutzerführung und Informationswert spielen hier eine ganz große Rolle.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie Google dies bewerten soll. Ganz genau können das natürlich nur die Mitarbeiter von Google sagen, aber wir können davon ausgehen, daß die Erfahrungswerte aus der gut gefüllten Datenbank genauso mit einfließen, wie das Benutzerverhalten, das Google über eigene Produkte (Google Suche, Google Toolbar, Google Analytics) erhält.
Hier sind nun die Werte, die der Webmaster aus den Logfiles ablesen kann, gefragt. Eine überhöhte Absprungrate, zu niedrige Aufenthaltsdauer und ein zu geringer Durchschnitt bei den aufgerufenen Seiten pro Zugriff sind eindeutige Zeichen für eine schlechte Usability und werden sich langfristig negativ auf die Besucherzahlen auswirken.
Wie sich die Usability verbessern läßt, kann aber nur individuell geklärt werden. Hier muß der Webmaster Benutzerverhalten und -ziele genau in Augenschein nehmen und die Webseite anpassen. Dazu gehört unter anderem auch ein in die Jahre gekommenes Design. Denn viele Bnutzer lassen sich schon von einem alten Design abschrecken, da das Design unbewußt auch einen Eindruck über die Aktualität einer Webseite vermittelt.
